Mama **Levana vom Bistensee**
Papa**Vertimor White Witch**
Svana vom Bistensee
Update 03.06.26
Es sind nun gut 7 Wochen vergangen und Svana hat sich prächtig weiter entwickelt.
Ihr doch eher niedriges Startgewicht ist ihr dato mit 850g nicht anzumerken.
Hier ein paar aktuelle Bilder von der Lütten.
Mein Start ins Leben..
Freud und Leid liegen so eng beieinander.
Am 7.Februar wurde Levana von Vertimor gedeckt.
Wir haben uns riesig gefreut als so zwei Wochen später, uns ihre Zitzen rosa entgegen blitzten.
Levana hat in ihrer Zeit der Trächtigkeit gut zugenommen.
Von 4600g Startgewicht, waren wir am Ende der Trächtigkeit bei 6100g angekommen.
Rundum eine ganz normale Trächtigkeit, keine Auffälligkeiten, wie zum Beispiel einem Infekt oder oder..
Am 12.04.ging morgens der Schleimpfropf ab und die Geburt bahnte sich so langsam an.
Morgens am 13.04 um zwei Uhr begannen die Presswehen und eine viertel Stunde später war Svana geboren. Es ging so ca.im viertel Stundentakt weiter und es wurden noch zwei weitere Kitten geboren. Das zuletzt geborene Kitten war leider direkt bei der Geburt verstorben.
Wir haben alles erdenkliche unternommen das Kitten zurück ins Leben zu holen aber wir mussten uns, so hart und bitter es für uns in diesem Moment war, von dem kleinen Mann verabschieden.
Als wir die beiden Kitten und die Mama nach der Geburt versorgt haben, Mama Nachkontolle usw, neu gebettet und die Kitten gewogen haben, stellten wir bei beiden ein doch sehr geringes Geburtsgewicht fest.
Die Schwester von Svana war sehr schwach und sie folgte leider ihrem Bruder am nächsten Morgen über die Regenbogenbrücke.
Es waren für uns die schwärzsesten Tage, in der Zeit, in der wir züchten.
Es flossen viele Tränen, man war wie gelähmt und konnte keine Erklärung dafür finden.
Alle Reserven wurden aktiviert, da war ja noch unsere Svana die am Dienstag morgen nur noch 65g auf die Waage brachte und eine Katzenmama, die getrauert hat und ihre Milch wollte auch nicht richtig in die Gänge kommen.
Ab zum Tierarzt mit Mama und es gab drei Tage zusätzlich Oxytocinspritzen.
Stand heute (24.April) Svana wiegt 169g, Mama und Tochter sind wohl auf.
Wir unterstützen Levana damit Svana satt wird, da nicht so viel Milch fließt aber sie geht in ihrer Mutterrolle total auf und betüddelt ihre Tochter sehr liebevoll.
Nach ein paar Tagen Abstand von den schwarzen Tagen und Gesprächen mit unserer Tierärztin, sind wir darauf gestoßen, das des Rätsels Lösung wohl in der medikamentösen Vorbereitung lag.
Nach intensiver Ursachenforschung steht für uns fest: Es lag an der Antibabypille, die Levana zur Unterdrückung der Rolligkeit bekommen hatte. Obwohl wir alles nach Vorschrift gemacht haben und sie vor der Verpaarung dreimal leer rollen ließen, damit sich der Hormonhaushalt regenerieren kann, waren die Langzeitfolgen der hormonellen Behandlung leider doch gravierender als geahnt.
Die Tierärztin erklärte uns, dass die Pille massiv in das sensible endokrine System eingreift. Auch wenn die Katze äußerlich wieder einen normalen Zyklus zeigt, kann die Gebärmutterschleimhaut durch die vorangegangene Hormongabe noch nicht wieder optimal beschaffen sein. Dies führt oft zu:
Einer mangelhaften Versorgung der Föten über die Plazenta.
Daraus resultierenden extrem niedrigen Geburtsgewichten.
Einer verzögerten oder unzureichenden Milchbildung (Laktationsstörung), da die natürliche Hormonkaskade nach der Geburt blockiert ist.
Es ist ein bitterer Trost, nun endlich den Grund zu kennen. Wir dachten, mit der Pause von drei Rolligkeiten wären wir auf der sicheren Seite – doch Levanas Körper brauchte wohl doch mehr Zeit, um die künstlichen Hormone restlos zu verarbeiten.
Dass wir zwei der kleinen Engel verloren haben, zerreißt uns immer noch das Herz. Umso dankbarer sind wir für das kleine Wunder Svana. Sie ist eine Kämpferin und wir werden weiterhin jede freie Minute investieren, um sie und Levana zu unterstützen.
Diese Erfahrung zeigt uns wieder einmal, wie zerbrechlich das Leben ist und dass die Natur manchmal ihre eigenen Regeln hat, die wir trotz aller Vorsicht nicht immer kontrollieren können. Wir blicken nun nach vorne und freuen uns über jeden Gramm, den unsere kleine Maus zunimmt.
